Auheimer Perlen
Ultimative Homepage des Großauheimer Jahrgangs 1947/1948
Impressum
Beim Nachdenken über ein Ziel der
Jahrgangstour 2015 hatte Edmund die
Idee, sich einmal die Firma von
Karlheiz Henning in Schlüchtern
anzuschauen. Eine sehr gute Idee!
Insbesonder die “Metaller”, von denen
es ja eine ganze Reihe bei uns gibt,
waren hellauf begeistert. Aber auch
die Anderen waren fasziniert von dem, was da so alles gemacht wurde.
Hier hat sich Karlheinz Henning in den vergangenen 30 Jahren, sicher
nicht von allen bemerkt, ein bemerkenswertes mittelständiges
Unternehmen aufgebaut. Schwerpunkt seiner Erzeugnisse liegt im
Formen- und Werkzeugbau. Dort hat er sich clever “seine” Nische im
Zuliefererumfeld der Automobilbranche gesucht und gefunden. Wobei
natürlich auch andere Branchen (Betonpumpenhesteller) zu seinem
Kundenkreis gehören. Ein hochspezialisierter Betrieb und chice “Hitec-
Schmiede”. Ein hochmoderner Betrieb, ausgestattet mit teils neuesten
hochräzisen mehrachsigen Zerspanungmaschinen samt entsprechend
ausgestattetem Qualitätsmanagement. Inzwischen beschäftigt er 80
Mitarbeiter!Wer mal auf seine Homepage gehen möchte: http://www.hmf-
henning.de/Begonnen hatte unsere Tour mit 9 Teilnehmern an der
Rochusturnhalle und ging erst einmal mit dem Auto nach Schlüchtern.
Gotthard und Heinz kamen später noch nach. Schade, dass nicht mehr
dabei waren, es hätte sich wirklich gelohnt! Dort steht “Werk 2”, die
neuere Fertigungsstätte von HMF. Hier wurden wir zuerst einmal vom
Hausherr in Empfang genommen. Wir teilten uns dann zur Besichtigung
des Werkes in zwei Gruppen. Schwerpunkt dieser Fertigungsstätte ist die
Herstellung der anfallenden Drehteile. Speziell Hubert hatte hier seine
Freude, fand er doch einiges an bekanntem Arbeitsgerät wieder, mit dem
auch er viele Jahre seines Berufslebens verbracht hatte. Aber auch Marian
und ich (beide mit ausgeprägten Erfahrungen im Qualitätsmanagement)
konnten mal wieder “Stallgeruch” wahrnehmen. Und es ist nach wie vor
faszinierend, in einem solchem Umfeld sein Berufsleben verbracht zu
haben. Ein bisschen Wehmut schwingt da schon mit.... Danach schloss
sich eine kleiner Rundgang zu dem nebenan liegenden Abschleppbetrieb
seines Sohnes an. Auch hier staunen zu dem vorhandenen Equipment.
Weiter ging es dann nach Ahlersbach ins “Werk 1”. Hier war es Anfang der
80er zur eigentlichen Gründung der Firma gekommen. Im laufe der Jahre
ging Karlheinz aber hier schlichtweg der Platz aus, und es erfolgte 2002
der Neubau des Werkes 2 in Schlüchtern.Hier im Werk 1 werden
hauptsächlich Fräsarbeiten verrichtet, aber auch das wohl bei Wenigen
bekannte “Errodieren” findet hier statt.Ein formgebendes Verfahren,
wobei der Materialabtrag mittels elektrischer Funken vonstatten geht.
Damit wird Material hauchdünn abgeschmolzen.Abschluss der Führungen
war dann ein Besuch in der Konstruktion, auch hier modernste CAD-
Systeme. Dann ging es über zum gemütlichen Teil der Veranstaltung. Der
jüngste Sohn von Karlheiz hatte sich bereits am Grill verdient gemacht,
und bestens vorgearbeitet. Seine Frau hatte für lecker Salate gesorgt.
Bevor wir zugriffen, ließen es sich Edmund und Gerhard nicht nehmen,
ein kleines “Dankeschön” für die Einladung zu sagen. Die Getränke waren
gut gekühlt, Grillgut und Salate hervorragend, und so verging bei
interessanten Gesprächen die Zeit wie im Flug.Gegen 18:00 Uhr
verabschiedeten wir uns und machten uns wieder auf den Heimweg.Beim
Schreiben dieser Zeilen ging mir dann mal so durch den Kopf, was wohl
unsere Lehrer von damals heute zu den vielen wahrlich ungewöhnlichen
Berufserfolgen der Jungs unseres Jahrganges sagen würden. Ob sie das
ihren “Volksschülern” jemals zugetraut hätten?Ein bisschen Stolz dürfen
wir wohl alle auf das von uns Geleistete sein, wobei Karlheinz klar in die
erste Reihe gehört (aber da saß er ja bereits schon, im Bild oben....)!
Allergrößten Respekt und “Hut ab” vor seinem Lebenswerk!
Herbert Wendel